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Das Schutzkonzept der Markgrafenschule

Stark und selbstbewusst: Prävention an unserer Schule

Der Schutz unserer Kinder ist uns wichtig. In Kooperation mit der Theaterpädagogischen Werkstatt fanden deshalb Projekttage zur Stärkung des Selbstbewusstseins statt.

Klassen 1 & 2: „Die große Nein-Tonne“ (13. April)
Zwei Schauspieler zeigten Alltagssituationen. Die Kinder lernten, zwischen Ja- und Nein-Gefühlen zu unterscheiden. Alles, was ein schlechtes Gefühl macht (wie gezwungenes „Küsschen geben“, Ausgelachtwerden oder belastende Geheimnisse), wurde symbolisch in eine bunte Tonne geworfen. Die Botschaft: Ich darf „Nein“ sagen!

Klassen 3 & 4: „Mein Körper gehört mir!“
Die Dritt- und Viertklässler lernten in Spielszenen, ihre Grenzen zu schützen und Missbrauch vorzubeugen. Die drei Kernbotschaften:
Mein Körper gehört ganz allein mir.
Schlechte Geheimnisse (die Angst machen) müssen nicht bewahrt werden.
Hilfe holen ist kein Petzen – ich darf mir so lange Beistand suchen, bis mir geglaubt wird.
Vielen Dank an das Theaterteam für diese wichtige Unterstützung unseres Schutzkonzepts!
 
Das Schutzkonzept ist im Schuljahr 2025/26 in enger Zusammenarbeit zwischen Schule, Schulkindbetreuung und Schulsozialarbeit entstanden.

Ab dem Schuljahr 2026-27 ist es bindend für alle am Schulleben beteiligten und wird in Teilschritten in den Teams in den Fokus genommen. So soll das Konzept auch mit Leben gefüllt werden.
Das Schutzkonzept der Markgrafenschule

Präventionsprojekte sexueller Missbrauch an der Markgrafenschule

Gemeinsames Projekt der Markgrafenschule, der Schulsozialarbeit und der SKB


Prävention soll helfen, sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche zu verhindern und ihnen schnelle und passgenaue Hilfen zukommen zu lassen. Hierzu zählt auch, durch Aufklärung und Wissensvermittlung Täterstrategien zu erkennen, das heißt die Anbahnung und Vorbereitung von Taten zu stören und andauernde Taten zu beenden. Für das Beenden von Taten wird auch der Begriff Intervention verwendet.

Quelle: https://beauftragte-missbrauch.de/themen/schutz-und-praevention/ueberblick-schutz-und-praevention


Verantwortliche:
  • Frau Puls und Frau Keil: Organisation des Projekts
  • Lehrkräfte: geben den zeitlichen Rahmen, SOLE- Einheiten, Gespräche mit Kindern und Eltern
  • Schulsozialarbeiterin Frau Keil: SOLE- Einheiten, Gespräche mit Kindern und Eltern
  • SKB: Gespräche mit Kindern und Eltern, Sensibilisierung der Mitarbeiter, Kinderparlament
  • ASB (Herr Werner): Finanzierung
Ziele:

In Bezug auf die Kinder:
  • positives Selbstbild
  • Sprachfähigkeit für den eigenen Körper entwickeln/ Geschlechtsteile richtig benennen
  • Umgang mit Gefühlen/ Gefühle benennen können
  • Vertrauen in Nein- Gefühle
  • Unterscheidung zwischen schlechten und guten Geheimnissen
  • Umgang mit körperlichen Grenzverletzungen
  • Befähigung, sich Hilfe zu holen
In Bezug auf die Fachkräfte/ Lehrer:
  • Sensibilisierung für die Thematik
  • Sprachfähigkeit entwickeln
  • Sicherheit im Hilfesystem
  • offene Grundhaltung/ vertrauensvolle Atmosphäre schaffen können
In Bezug auf die Markgrafenschule und die SKB:

Erarbeitung eines gemeinsamen Schutzkonzeptes

Bausteine
Kooperationspartner Sybille Rieck: „Selbst! Verteidigung“, Kursangebotangemeldete KinderHerbst
Fortbildung „Wildwasser“SKB, Schulsozialarbeit, Lehrerkollegiumbei Bedarf
Elternabend „Wildwasser“Eltern, Schulsozialarbeit, Schulleitungsteamalle zwei Jahre
Theaterpädagogische Werkstatt
„Die große NEIN- Tonne“
Klassen 1 & 2alle zwei Jahre
Herbst/ vor Weihnachten
Theaterpädagogische Werkstatt
„Mein Körper gehört mir!“
Klassen 3 & 4alle zwei Jahre
Frühjahr
SOLE- Einheiten von Frau Keil und den Lehrerinnen nach Bedarf
- Bilderbücher
- Material von mind- matters
alle Klassenregelmäßig
Vertrauliche Gespräche
- Eltern
- Schüler
Angebot der Schulsozialarbeit, der Lehrerinnen, der SKB- Mitarbeiternnach Bedarf
Kinderparlament SKB/ AG- AngebotSKB- Kinder 
Evaluation des Theaterangebotes,
des Elternabends
Schulleitungsteam
Frau Keil
Fragebogen an Teilnehmer nach Abschluss des Theaterangebots

Evaluation des Präventionstheaters: Rückmeldung unserer 3. und 4. Klässler*Innen

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